
Parodontitis erkennen und behandeln
Parodontitis-Behandlung in Bremen-Lesum
Sie kennen das vielleicht: Ein leichtes Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, das Sie schnell wieder vergessen. Oder dieser unangenehme Geschmack im Mund, den Sie auf das gestrige Abendessen schieben. Was viele nicht wissen: Diese scheinbar harmlosen Anzeichen können Vorboten einer ernsthaften Erkrankung sein, die weit über Ihren Mund hinaus Ihre gesamte Gesundheit beeinflussen kann.
In Bremen leben über 560.000 Menschen – und Studien zeigen, dass mehr als die Hälfte aller Erwachsenen von Zahnfleischproblemen betroffen ist. Die gute Nachricht: Sie haben es selbst in der Hand, Ihre Mundgesundheit zu schützen und damit Ihr allgemeines Wohlbefinden zu steigern.
Ihre Experten für Zahnfleischgesundheit in Bremen-Lesum
In unserer modernen Praxis in Bremen kümmern sich spezialisierte Zahnärzte um Ihre Parodontitis-Behandlung. Unser Team verbindet jahrelange Erfahrung mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und setzt dabei auf minimal-invasive Verfahren.
Bei DDent Bremen profitieren Sie von:
- Erfahrenen Parodontologie-Spezialisten
- Modernster Ultraschalltechnologie für schmerzarme Behandlungen
- Einem empathischen Team, das Ihre Ängste ernst nimmt
- Digitalen Behandlungsabläufen für maximalen Komfort
Der Weg zu gesundem Zahnfleisch: So läuft eine moderne Behandlung ab
Eine zeitgemäße Parodontitis-Behandlung in Bremen folgt einem bewährten Schema, das Ihre Beschwerden schonend und nachhaltig lindert.

1. Umfassende Diagnose
Am Anfang steht eine genaue Untersuchung Ihres Zahnfleischs. Wir messen Entzündungen und prüfen die Stabilität der Zähne. Röntgenaufnahmen ergänzen den Befund. So erkennen wir das Ausmaß der Parodontitis.

2. Persönliches Beratungsgespräch
Wir besprechen die Ergebnisse verständlich mit Ihnen. Dabei erklären wir Ursachen, Risiken und Behandlungsziele. Sie wissen genau, was auf Sie zukommt. Transparenz schafft Sicherheit.

3. Entfernung von Belägen
Bakterielle Beläge werden gründlich entfernt. Das geschieht mit modernen, schonenden Instrumenten. Auf Wunsch erfolgt die Behandlung schmerzarm mit Betäubung. Die Entzündung kann dadurch deutlich zurückgehen.

4. Reinigung unter dem Zahnfleisch
Auch tiefe Zahnfleischtaschen werden sorgfältig gesäubert. Glatte Wurzeloberflächen erschweren neue Bakterienansiedlungen. Das Zahnfleisch kann sich wieder festigen. Die Grundlage für Heilung wird geschaffen.

5. Nachbeobachtung
Wir kontrollieren den Heilungsverlauf regelmäßig. Messungen zeigen, ob sich die Taschen verkleinern. Bei Bedarf erfolgen weitere Maßnahmen. Ihr Behandlungserfolg wird eng begleitet.

6. Erhaltungsbehandlung
Um das Ergebnis zu sichern, empfehlen wir regelmäßige Nachsorgetermine. Professionelle Reinigungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie erhalten Tipps zur optimalen Zahnpflege. So beugen wir neuen Entzündungen vor.
Wissenschaftlich belegt: Darum ist die Behandlung so wichtig
25%
erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen bei unbehandelter Parodontitis
0,4%
Senkung des Blutzuckerspiegels erreichbar durch erfolgreiche Parodontitis-Therapie bei Diabetikern
50%
statistisch geringeres Risiko einer Frühgeburt durch behandelte Parodontitis bei Schwangeren
90%
höhere Lebensqualität nach Parodontitis-Behandlung laut Patientenberichten
Parodontitis-Früherkennung nutzen
Lassen Sie im Rahmen der Parodontitis-Früherkennung Ihr persönliches Risiko überprüfen. Ihr Zahnarzt misst dabei mit einer speziellen Sonde die Tiefe möglicher Zahnfleischtaschen und ermittelt den sogenannten PSI-Wert. Dieser Wert ermöglicht eine zuverlässige Einschätzung Ihres Parodontitis-Risikos. Für eine frühzeitige Erkennung sollte diese Untersuchung alle zwei Jahre erfolgen.
Die PSI-Codes haben folgende Bedeutung:
- PSI-Code 0: Der Patient ist parodontal gesund und es ist keine Therapie notwendig.
- PSI-Code 1: Es liegt eine leichte Zahnfleischentzündung (Gingivitis) vor. Der Patient muss seine Mundhygiene verbessern.
- PSI-Code 2: Eine leichte Zahnfleischentzündung mit Zahnstein liegt vor und/oder es gibt überstehende Kronenränder. Der Patient muss Zahnstein entfernen und/oder Kronenränder glätten lassen.
- PSI-Code 3 und 4: Verdacht auf Parodontitis! Der Zahnarzt erstellt Röntgenbilder und plant mit dem Patienten die weiteren Therapieschritte.

Häufig gestellte Fragen zur Parodontitis-Behandlung
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung?
Ja, seit Juli 2021 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Basistherapie und Nachsorge. Zusätzliche Leistungen wie spezielle Laser-Behandlungen können privat abgerechnet werden.
Wie lange dauert eine Parodontitis-Behandlung?
Die Akutbehandlung erstreckt sich meist über 2-4 Sitzungen innerhalb von 4-6 Wochen. Die anschließende Erhaltungstherapie begleitet Sie dauerhaft mit regelmäßigen Kontrollterminen.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Dank moderner Betäubungsmethoden und sanfter Ultraschalltechnik ist die Behandlung nahezu schmerzfrei. Die meisten Patienten empfinden lediglich ein leichtes Druckgefühl.
Kann ich während der Behandlung normal essen?
Nach der Behandlung sollten Sie für einige Stunden auf heiße Speisen verzichten. Ansonsten können Sie normal essen, wobei weiche Kost in den ersten Tagen angenehmer sein kann.
Wie kann ich einem Rückfall vorbeugen?
Regelmäßige Nachsorge, gründliche häusliche Mundhygiene und professionelle Zahnreinigungen sind der Schlüssel. Ihr persönlicher Nachsorgeplan zeigt Ihnen genau, was zu tun ist.
Kann sich meine Parodontitis auf meinen Partner übertragen?
Eine interessante Frage! Tatsächlich können die verursachenden Bakterien durch Speichelkontakt übertragen werden. Deshalb empfehlen wir oft eine Partneruntersuchung, um einen „Ping-Pong-Effekt“ zu vermeiden.



