
Rechtzeitig zum Zahnarzt – Schutz vor Parodontitis
Parodontitis-Behandlung in Bad Segeberg
Sie kennen das vielleicht: Das Zahnfleisch blutet beim Zähneputzen, fühlt sich geschwollen an oder Sie haben das Gefühl, Ihre Zähne werden lockerer. Was viele nicht wissen: Diese scheinbar harmlosen Symptome können Vorboten einer ernsthaften Erkrankung sein, die weit mehr als nur Ihre Zähne betrifft. In Bad Segeberg haben Sie Zugang zu modernsten Behandlungsmethoden, die Ihnen helfen, Ihre Zahngesundheit zurückzugewinnen – und damit auch ein Stück Lebensqualität.
Ihre Experten für Parodontologie in Bad Segeberg
Bei DDent Bad Segeberg erwartet Sie ein eingespieltes Team aus spezialisierten Zahnärzten und geschulten Prophylaxe-Assistentinnen. Unsere Behandler bilden sich kontinuierlich in den neuesten Therapiemethoden fort und kombinieren bewährte Verfahren mit innovativen Ansätzen. Das Team legt besonderen Wert darauf, Sie während der gesamten Behandlung einfühlsam zu begleiten – denn wir wissen, dass gerade bei Zahnfleischproblemen viele Patienten besonders sensibel sind.
Die Praxis verfügt über hochmoderne Diagnosegeräte und minimalinvasive Behandlungsinstrumente, die eine besonders schonende Therapie ermöglichen. Durch die digitale Dokumentation können Sie den Fortschritt Ihrer Behandlung jederzeit nachvollziehen.
Der Weg zu gesundem Zahnfleisch: Ihr Parodontitis-Behandlungsablauf
Eine Parodontitis-Behandlung folgt einem bewährten Schema, das Ihre individuelle Situation berücksichtigt und Sie Schritt für Schritt zu gesunden Verhältnissen im Mund führt.

1. Untersuchung und Diagnose
Zunächst untersucht der Zahnarzt das Zahnfleisch gründlich, misst die Zahnfleischtaschen und bewertet den Schweregrad der Parodontitis. Auf dieser Basis wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.

2. Aufklärung und Mundhygieneberatung
Der Patient wird über die Erkrankung, ihre Ursachen und mögliche Folgen informiert. Gleichzeitig erfolgt eine Anleitung zur optimalen häuslichen Mundhygiene, um Entzündungen dauerhaft zu reduzieren.

3. Vorbehandlung/Professionelle Zahnreinigung
Beläge und Zahnstein werden oberhalb des Zahnfleischrandes entfernt. Dies schafft die Voraussetzung für eine erfolgreiche eigentliche Parodontitis-Therapie.

4. Parodontitis-Therapie (geschlossene Behandlung)
In örtlicher Betäubung werden bakterielle Beläge und Entzündungsgewebe aus den Zahnfleischtaschen entfernt. Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen und das Zahnfleisch wieder anliegen zu lassen.

5. Kontrolle und Nachbehandlung
Nach einigen Wochen werden die Zahnfleischtaschen erneut gemessen. Falls erforderlich, folgen weitere Behandlungsmaßnahmen oder – in schweren Fällen – ein chirurgischer Eingriff.

6. Erhaltungstherapie (UPT/Nachsorge)
Um den Behandlungserfolg langfristig zu sichern, sind regelmäßige Nachsorgetermine mit professioneller Reinigung und Kontrolle notwendig. Diese Erhaltungstherapie ist entscheidend, um ein erneutes Fortschreiten der Parodontitis zu verhindern.
Wissenschaftlich belegt: Darum ist eine Parodontitis-Behandlung so wichtig

Parodontitis-Früherkennung nutzen
Lassen Sie im Rahmen der Parodontitis-Früherkennung Ihr persönliches Risiko überprüfen. Ihr Zahnarzt misst dabei mit einer speziellen Sonde die Tiefe möglicher Zahnfleischtaschen und ermittelt den sogenannten PSI-Wert. Dieser Wert ermöglicht eine zuverlässige Einschätzung Ihres Parodontitis-Risikos. Für eine frühzeitige Erkennung sollte diese Untersuchung alle zwei Jahre erfolgen.
Die PSI-Codes haben folgende Bedeutung:
- PSI-Code 0: Der Patient ist parodontal gesund und es ist keine Therapie notwendig.
- PSI-Code 1: Es liegt eine leichte Zahnfleischentzündung (Gingivitis) vor. Der Patient muss seine Mundhygiene verbessern.
- PSI-Code 2: Eine leichte Zahnfleischentzündung mit Zahnstein liegt vor und/oder es gibt überstehende Kronenränder. Der Patient muss Zahnstein entfernen und/oder Kronenränder glätten lassen.
- PSI-Code 3 und 4: Verdacht auf Parodontitis! Der Zahnarzt erstellt Röntgenbilder und plant mit dem Patienten die weiteren Therapieschritte.

Häufig gestellte Fragen zur Parodontitis-Behandlung
Tut eine Parodontitis-Behandlung weh?
Dank moderner Betäubungsmethoden spüren Sie während der Behandlung keine Schmerzen. Nach der Behandlung kann es zu leichten Beschwerden kommen, die aber gut mit handelsüblichen Schmerzmitteln kontrollierbar sind.
Wie lange dauert die gesamte Behandlung?
Die Basisbehandlung erstreckt sich meist über 2-4 Sitzungen innerhalb von 2-3 Wochen. Die anschließende Nachsorge begleitet Sie dauerhaft, um den Behandlungserfolg zu sichern.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Basisbehandlung bei entsprechender Diagnose. Zusatzleistungen wie spezielle Laser-Behandlungen können privat abgerechnet werden.
Kann ich nach der Behandlung wieder normal essen?
Ja, allerdings sollten Sie in den ersten Tagen nach der Behandlung sehr harte oder stark gewürzte Speisen meiden. Ihr Behandler gibt Ihnen individuelle Empfehlungen.
Wie erkenne ich, ob die Behandlung erfolgreich war?
Erfolgszeichen sind: kein Zahnfleischbluten mehr, festes und rosafarbenes Zahnfleisch, keine Schwellungen und ein frischer Atem. Regelmäßige Kontrolltermine sichern diesen Erfolg.
Kann mein Haustier auch Parodontitis bekommen und mich anstecken?
Tatsächlich leiden viele Haustiere unter Zahnfleischerkrankungen. Während die spezifischen Bakterien nicht direkt übertragbar sind, zeigen Studien, dass Haustierbesitzer und ihre Tiere oft ähnliche Mundbakterien aufweisen. Eine gute Mundhygiene bei Mensch und Tier ist daher für beide wichtig!



